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Reviews

Private Feedbacks (zu "Mind Crimes"):

Ich habe mir die ¨Mind Crimes¨ jetzt einige Male in Ruhe angehört. Muss sagen, dass eine weitere Steigerung zur letzten Platte festzustellen ist. In vielen Bereichen. Die Themen, die in den einzelnen Songs behandelt werden, sind zeitlich-thematisch auf der Höhe. Auch ein Song, wie z.B. ¨Stalingrad¨ scheint zwar dem 2. Weltkrieg zugehörig.....die eigentliche Essenz mit dem tragischen Ende, ist aber nachdenklich und auch aktuell zugleich. Finde den Song bockstark. ¨No Respect¨ und ¨Suicidal Humanity¨ sind inhaltlich absolut auf der Höhe der Zeit, regen zum nachdenken an und spiegeln auf erschreckende Weise den Zustand unserer Gesellschaft wieder. Ähnlich sieht es bei ¨Bed of Prokrustes¨ aus. Folgt blind irgendwelchen Irren.....von denen es leider derzeit zu viele gibt. ¨Chaos¨ ist genial und bildet so viel ab, was einem durch den Kopf geht. Man erkennt sich an manchen Tagen in dem Stück unweigerlich wieder. Im Vergleich zum Vorgänger entdecke ich teilweise noch etwas mehr Progressivität in einigen Songs wieder. ¨Right to die¨ oder auch ¨Walk on the Ridge¨ meine ich im besonderen. Wahnsinn was ihr euch da an Wendungen und dem Herausstellen einzelner Instrumente in mancher Passage ausgedacht habt. Grosse klasse! Der Gesang hat auch deutlich an Qualität gewonnen....besonders in ¨Chaos¨ oder auch in Ïn the Name of the Lord¨. Die Gitarren sind sehr heavy und klar produziert. Macht mächtig Laune und lädt zum bangen ein. Denke mal, live wird das sehr gut funktionieren. Ich hoffe, ich kann euch auch mal live irgendwann sehen. Das Artwork empfinde ich im übrigen als tragisch und dennoch lustig zugleich.:-) Liebe Grüße aus Nordhessen Marko

Magazine:

wp.rocktimes.de Wertung: ohne Vendetta sind bestimmt dem einen oder anderen Metalhead noch ein Begriff. Mitte der Achtziger war die Truppe doch recht aktiv und veröffentlichte in dieser Zeit zwei recht gute Thrash-Scheiben. (Später, nach der Reunion gab es auch noch weitere Platten, aber an deren Erschaffung waren die Originalmitglieder nicht mehr beteiligt) Letztere, um Michael 'Micky' Wehner, haben seit einigen Jahren eine Formation mit dem Namen Brain Damage ins Leben gerufen. Mit dabei, allerdings nur im Hintergrund, bzw. am Songwriting beteiligt, ist ein weiteres Vendetta Mitglied, und zwar Achim 'Daxx' Hömerlein. So, nun aber mal gut mit der Vergangenheit. Es soll schließlich ja um Brain Damage gehen. Mit "Mind Crimes" liegt nun die zweite Scheibe der Teutonen-Thrasher vor. Auch die erscheint leider immer noch in Eigenregie und muss somit bei der Band selbst geordert werden. Sei es drum. Schon größere Bands sind ohne Plattendeal erfolgreich geworden. Vielleicht auch Brain Damage. Okay, jetzt zur Musik. Wer mit Vendetta früher schon was anfangen konnte, wird auch auf der vorliegenden Scheiblette nicht enttäuscht. Thrash, wie er eigentlich nur aus Germanien stammen kann, wird hier in den guten vierzig Minuten geboten. Soll heißen: Es gibt sauberen Gesang, der aber noch ordentlich Schmutz auf den Stimmbändern hat, in Verbindung mit rohen, dennoch melodiösen Songs. Auch wenn es an allen Ecken und Enden irgendwie an selige Achtziger-Bands erinnert, müffelt es zu keiner Sekunde altbacken. Klar, hier und da kommt einem schon mal irgendwas bekannt vor, oder man wird an diese oder jene Band erinnert. Aber Brain Damage schaffen es dennoch, frisch und energisch auf "Mind Crimes" zu klingen. Also nix mit Altherren Runde ,,, Sicher wird hier nicht das Rad neu erfunden, aber das ist auch nicht die Intension der Band. Hier wird geradeaus aus der Hüfte geschossen. Alles wirkt sehr natürlich. Seien es die Gangshouts in "Chaos" oder die Produktion, die klar und druckvoll aus den Boxen dröhnt. Da hab ich schon so manche Majorlabe- Band dagegen abstinken sehen. Also alles im Lot: Oder? Einzig, das mir ehrlich gesagt langsam auf die Eier gehende Thema "Stalingrad" hätte man sich schenken können. Das war sogar schon zu Accept-Zeiten mehr als ausgelutscht. Passt aber wiederum zur Thematik des Albums. Anyway, wer auf gut gemachten Thrash steht, alten Vendetta immer noch nachtrauert oder wieder mal ’ne gute neue Band kennen lernen will, sollte zehn Europadollar locker machen und bei der Band selbst, diesen Elf-Tracker (Digi-Pak, inklusiv Texte und zugegeben, etwas pixeligem Cover) bestellen. Anspieltipps: "Bed of Prokrustes", "Chaos".. www.disagreement.net Wertung: ohne Vendetta released two classic albums, Go And Live... Stay And Die and Brain Damage. Despite the undisputable quality of their music, they never achieved the deserved success and so broke up in 1990. In 2002, they did a comeback and have released three albums since then, but once again, to little popular acclaim. Two members of the original line-up have now founded a new band named after Vendetta’s second album, recruiting three further members that have also been active in the metal scene for a long time. The band name Brain Damage means that the new bands wants to continue where Vendetta stopped in the late Eighties. Their debut album Born To Love... Live To Win, an obvious nod at Vendetta’s first album, came out in 2014, and three years later they are back with Mind Crimes. Both albums have been self-released, with the band currently still looking for a record label. The opener and title track is actually a lengthy intro, but the first regular track No Respect then shows what Brain Damage are all about: heavy speed metal sounds that make me feel thirty years younger. The following Suicidal Humanity is another fast track with the necessary amount of retro flair. Occasionally the band allows for a slower pace, but it’s the compact fast material that comes quickest to the point. I only have some problems with Bed Of Prokrustes where Brain Damage try to sound more modern by experimenting with nu metal elements, which doesn’t work so well for them. Fortunately there is a lot of more appealing material, like the unusually brutal Fifth Force which is another highlight on the album. Another standout track is the progressive and playful Right To Die. All in all the album’s second half is a little more aggressive, showing that in the end Brain Damage are a little more on the thrash side than Vendetta were, which should be considered an observation and not a point of criticism. Retro is the name of the game, and those who grew up listening to Vendetta will definitely find a lot to like with Brain Damage. Of course the last thirty years have left their traces, and the musicians were exposed to new influences, so that Brain Damage don’t end up sounding like a mere copy. Their first album was elected "demo of the month" in a big metal magazine, and I have no doubts that Mind Crimes will achieve similar praise. Brain Damage play authentic old school metal that never tries to pander to current trends.
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